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Bärenmarkt (Bear Market)

Kurz gesagt: Ein Bärenmarkt beschreibt eine längere Phase deutlich fallender Kurse an den Aktienmärkten. Als Faustregel gilt: Fällt ein breiter Marktindex (wie der S&P 500 oder DAX) um **20 % oder mehr** von seinem letzten Hochpunkt, befindet man sich offiziell in einem Bärenmarkt.

Warum heißt es eigentlich „Bärenmarkt“?

Der Begriff geht auf die Bewegungsrichtung des Bären beim Angriff zurück: Er schlägt mit seinen Tatzen von oben nach unten. Dementsprechend steht der Bär an der Börse für fallende Kurse und Pessimismus. Das Gegenstück dazu ist der **Bullenmarkt** (der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben).

Typische Merkmale eines Bärenmarktes

„Ein Depot ohne Gleichgewicht ist wie ein Schiff mit Schlagseite: In ruhiger See merkst du nichts, aber beim ersten Sturm gehst du unter. Bärenmärkte gehören zur Börse dazu – wer seine Hausaufgaben bei der Diversifikation gemacht hat, bleibt auch im Sturm gelassen.“

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