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BDC (Business Development Company)

Kurz gesagt: Eine Business Development Company (BDC) ist eine spezialisierte US-Aktiengesellschaft, die mittelständischen Unternehmen Eigen- oder Fremdkapital (Kredite) zur Verfügung stellt. Im Gegenzug verlangen BDCs hohe Zinsen, was zu überdurchschnittlich hohen Dividendenrenditen führt.

Wie funktioniert das BDC-Modell?

Viele mittelständische Firmen in den USA sind zu groß für traditionelle Bankkredite, aber noch zu klein für den Gang an die Wall Street. Hier kommen BDCs ins Spiel: Sie springen als Geldgeber ein und vergeben Kredite – häufig zu variablen Zinssätzen.

Damit BDCs von der Körperschaftsteuer in den USA befreit bleiben, hat der Gesetzgeber eine strikte Regel erlassen: Sie müssen **mindestens 90 % ihres zu versteuernden Einkommens direkt an die Aktionäre ausschütten**. Das macht BDCs zu extrem beliebten Bausteinen für Cashflow-Strategien.

Worauf muss man bei BDCs achten?

„Hohe Dividenden machen Spaß, aber nur wenn die Substanzerhaltung stimmt. Bei BDCs schaut man zuerst auf die Kreditqualität und den NAV, nicht nur auf die Renditeanzeige.“

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