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Covered Call (Gedeckte Kaufoption)

Kurz gesagt: Ein Covered Call ist eine beliebte Einkommensstrategie. Du besitzt bereits eine Aktie im Depot und verkaufst darauf eine Kaufoption (Call) an jemand anderen. Dafür kassierst du eine sofortige Prämie als Cashflow – verpflichtest dich aber, die Aktie bei einem bestimmten Kurs abzugeben.

Wie funktioniert die Covered-Call-Strategie?

Stell dir vor, du besitzt 100 Aktien eines Unternehmens. Du bist bereit, diese Aktien bei einem höheren Kurs zu verkaufen. Anstatt einfach eine normale Verkaufsorder einzustellen, verkaufst du eine Option an einen Käufer.

Der Käufer zahlt dir dafür eine **Optionsprämie** direkt auf dein Verrechnungskonto. Diese Prämie gehört dir sofort und garantiert – egal was der Aktienkurs danach macht. Steigt die Aktie über den vereinbarten Zielkurs (Strike-Preis), verkaufst du die Aktie mit Gewinn und behältst die Prämie. Bleibt die Aktie unter dem Kurs, behältst du die Aktie *und* die Prämie.

⚠️ Wichtiger Praxishinweis zur Umsetzung:

Über klassische Neobroker (wie Scalable Capital oder Trade Republic) lassen sich keine echten Covered Calls umsetzen, da dort kein Zugang zum Terminmarkt für echte Optionen angeboten wird. Wer solche Strategien direkt mit eigenen Aktien fahren möchte, benötigt ein Depot bei einem spezialisierten Optionsbroker (wie z. B. Interactive Brokers oder CapTrader). Alternativ greifen viele Anleger auf spezialisierte Covered-Call-ETFs (was für Anfänger zu empfehlen ist) zurück.

Chancen und Grenzen im Überblick

„Mit Covered Calls vermietest du sozusagen deine Aktien. Du verzichtest auf den extremen Kurs-Rausch nach oben, bekommst dafür aber stetige Mieteinahmen auf dein Konto.“

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