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Short / Short-Position (Leerverkauf)

Kurz gesagt: Wer „short geht“, setzt darauf, dass der Preis einer Aktie, einer Währung oder eines Rohstoffs fällt. Es ist das genaue Gegenteil von „Long gehen“ (wo man auf steigende Kurse baut).

Wie funktioniert das Ganze?

Beim klassischen **Leerverkauf** (Short Selling) leiht sich ein Anleger eine Aktie über seinen Broker und verkauft sie sofort zum aktuellen Marktpreis an der Börse. Sinkt der Kurs danach wie erhofft, kauft er die Aktie zu einem günstigeren Preis zurück, gibt sie dem Verleiher zurück und streicht die Differenz als Gewinn ein.

Ein kurzes Beispiel: Du leihst dir eine Aktie und verkaufst sie für 100 €. Der Kurs fällt auf 70 €. Du kaufst sie für 70 € an der Börse zurück und gibst sie dem Eigentümer zurück. Dein Gewinn liegt bei 30 € (abzüglich Leihgebühren).

Worauf muss man bei Short-Positionen achten?

„Märkte steigen oft wie eine Treppe, aber sie fallen wie ein Fahrstuhl. Das macht Short-Trading attraktiv, aber das unbegrenzte Risiko erfordert eiserne Disziplin.“

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