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Volatilität & VIX (Angstbarometer)
Kurz gesagt: Die Volatilität beschreibt das Ausmaß der Kursschwankungen eines Wertpapiers oder Marktes in einem bestimmten Zeitraum. Je höher die Schwankungen, desto höher ist das Risiko – aber auch die Chance auf Erträge.
Was ist der VIX?
Der VIX (CBOE Volatility Index) misst die vom Markt erwartete Schwankungsbreite des US-amerikanischen S&P 500 für die nächsten 30 Tage. Er wird oft als das klassische **„Angstbarometer“** der Börse bezeichnet.
- VIX unter 20: Der Markt ist ruhig, Investoren wiegen sich in Sicherheit.
- VIX zwischen 25 und 30: Erste Unsicherheiten machen sich breit, die Nervosität im Markt steigt merklich an.
- VIX über 30: Hohe Marktpanik, verfinstertes Sentiment und meist stark fallende Kurse.
Chancen durch hohe Volatilität
Für Stillhalter und Optionshändler bedeutet eine hohe Volatilität höhere Optionsprämien. Für langfristige Investoren bringt ein Ausschlag im VIX oft Gelegenheit, Qualitätsaktien mit deutlichem Abschlag einzusammeln.
„Schläge und Schwankungen gehören an der Börse dazu. Wenn der VIX anzieht und die Panik beginnt zu schwelen, behalten erfahrene Anleger kühlen Kopf und nutzen die entstehenden Gelegenheiten.“
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